Arbeitsweise

Grundsätzlich

 

Ganzer Mensch

Jeden Menschen respektiere ich so, wir er ist, wie er seine Welt sieht und erlebt. Dabei unterstütze ich ihn darin, sein destruktives Verhalten zu verändern. Seine positiven Verhaltensweisen werden von mir wertgeschätzt.

 

Nicht bewerten

Die Gefühle einer Person bewerte ich nicht. Ich helfe, die unmittelbaren Gefühle wahrzunehmen, ohne sie mit zusätzlichen Gedanken zu verstärken. Bei unerwünschten Gefühlen, die immer wiederkehren oder lange andauern, helfe ich, sie loslassen zu können.

 

Konflikte austragen

Das respektvolle Austragen von Konflikten mit anderen Menschen ist oft nötig. Dazu gebe ich professionellen Support.

 

Berücksichtigung Kultur und Gender

Kulturelle und geschlechtsspezifische Aspekte werden in meiner Arbeit toleriert und wertgeschätzt. Die Hintergründe meiner Klienten und Klientinnen sind jedoch keine Entschuldigungen für Respektlosigkeit. Sie lernen Verantwortung für ihr eigenes Verhalten zu tragen.

 

Persönlich

In meiner Arbeit bin ich persönlich spürbar mit meinen Stärken und Schwächen und mit meinem Humor. Ich bin kein "Hellseher", sondern arbeite mit den Inhalten, die mir erzählt werden.

 

 

 

Methoden im Gespräch

 

Hamburger Modell der Gewaltberatung von Oelemann/Lempert

Aggression wird von Gewalt unterschieden. In erster Linie ist Aggression positive Lebensenergie. Das Ausdrücken dieser Gefühle dient zur Gewaltfreiheit. Sich selber wahrnehmen ist Voraussetzung, um seine Gefühle respektvoll auszudrücken zu können. Fremdwahrnehmung ist erst danach möglich.

  • Eigene Gewaltstruktur (Gewaltkreislauf) erkennen und verändern
  • Verantwortung für das eigene Verhalten tragen können
  • Vertrauen schaffen

 

Phänomenologisch-emotionale Methode nach Lempert

Im Mittelpunkt der Phaemoberatung und der -therapie stehen:

  • Was ist jetzt?
  • Wie geht es Ihnen/dir damit?
  • Die Situation erfassen und sich nicht in Interpretationen oder Begründungen verlieren
  • Herausforderungen angehen

 

Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg

Die GFK ist das Fundament meiner Arbeit. Die empathische Kommunikation ist grundlegend, damit eine Einzelperson oder ganze Gruppen ihr Verhalten verändern können. GFK war die erste Kommunikationsmethode, die ich ausführlich erlernte und darüber eine Diplomarbeit schrieb. Ich besuchte in den 90er-Jahren mehrere längere Seminare, auch bei Marshall Rosenberg und leitete eine Regionalgruppe.

www.cnvc.org

 

 

>Systemische Konflikt und Gewaltberatung 

Kinder und Jugendliche mit ausgeprägtem destruktivem Verhalten und kognitiven Einschränkungen benötigen oft eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit. Einbezogen werden beispielsweise Eltern, Lehrpersonen, Lehrlingsbetreuende, Freunde oder Teile einer Peergroup. 

Im Kanton Luzern arbeite ich in dieser Weise im Rahmen von Integrierter Sonderschulung - Verhalten. Beauftragt werde ich von schulpsychologischen Diensten. Referenz: Esther Weber SPD Sursee 041 525 81 10

 

> Nurtured Heart Approach, Bestärkende Kommunikation (Untermenü)

Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden sich ihren Stärken bewusst.  

 

 

 

Handlungs- und körperorientierte Methoden

 

Selbstbehauptungs-Training von echtstark

  • Gefahren rechtzeitig erkennen
  • Unterschied zwischen Spiel und Wehtun merken
  • Neinsagen auf Augenhöhe
  • Aus der Situation gehen, ohne zu provozieren oder sich klein zu machen

 

Körperwahrnehmung

  • Signale des Körpers und Gefühle wahrnehmen
  • Entspannungstechniken

 

Spielsachen

Playmobil, Lego, Spielzeugmonster, Plüschtiere und weitere Spielsachen und Alltagsgegenstände werden vor allem in den Sitzungen mit jungen Klienten und Klientinnen benutzt.

 

 

Bewegung

Viele Kinder, Jugendliche und manchmal auch Erwachsene bevorzugen ein Arbeiten unterwegs in der Natur. Gerade zu Beginn einer Unterstützung ist es für einige einfacher, im Gehen statt im Sitzen zu sprechen.

 

 

Selbstverteidigung

Viele Personen kommen selten oder nie in heikle Situationen. Das liegt daran, dass sie sich auf ihre Wahrnehmung verlassen und rechtzeitig der Gefahr aus dem Weg gehen. Zudem wirken sie selbstbewusst, authentisch und vor allem provozieren sie nicht. Ich vermittle vorwiegend diese Grundlagen. In den meisten Fällen ist dies viel zielführender, als Selbstverteidigung zu unterrichten.

Konkret habe ich die Erfahrung gemacht, dass, wenn ich Techniken zur Selbstverteidigung vermittle, vor allem Buben und Männer oft die naheliegendsten Möglichkeiten zur Deeskalation vergessen und sich und andere erst recht in Gefahr bringen. Aus diesem Grund biete ich Selbstverteidigung nur noch in Ausnahmefällen an.

 

 

 Kindern und Jugendliche bekommen Sicherheit durch die Präsenz von Erwachsenen.

> Neue Autorität nach Haim Omer (Untermenü)

 

Fairness körperlich im Spiel einüben

> Kampfesspiele nach Josef Riederle (Untermenü)

> Original Play nach Fred O'Donaldson (Untermenü)